Viele Verkehrsteilnehmer verhalten sich falsch, wenn im Rückspiegel plötzlich Blaulichter auftauchen. Die häufigste Fehlreaktion: das unvermittelte Abremsen mitten auf der Fahrbahn. So riskieren Sie nicht nur einen Unfall, sondern erreichen das Gegenteil vom Gewünschten. Sie behindern dadurch das Einsatzfahrzeug. Ebenso falsch ist: Unüberlegt rechts ranfahren, womöglich in eine Seitenstraße. Denn woher wissen Sie, ob das Einsatzfahrzeug nicht genau hier abbiegen muss?


Die Grundregeln, wenn Ihnen Einsatzfahrzeuge mit Sondersignal begegnen:

  • Ruhig bleiben!
  • Stellen Sie fest, woher das Sondersignal kommt (schalten Sie ggf. hierfür Ihr Radio aus)
  • Fahren Sie am besten rechts an den Fahrbahnrand und signalisieren Sie dies mit dem Blinker
  • Warten Sie etwas, denn meist folgen weitere Fahrzeuge, insbesondere bei Feuerwehr und Rettungsdienst
  • Beachten Sie den Gegenverkehr, denn es muss noch genügend Platz für "große" Fahrzeuge sein
  • Auf der Autobahn ist natürlich die Rettungsgasse zu bilden. Auf zweispurigen Fahrbahnen in der Mitte.
  • Denken Sie an die Rettungsgasse auf Autobahnen, die ist immer zwischen dem linken und dem mittleren Fahrstreifen zu machen.

Warum bei Nacht mit Sondersignal?

Fühlen Sie sich gestört, wenn Nachts die Feuerwehr mit Sondersignal an Ihrem Haus vorbei fährt und Sie womöglich aus dem Schlaf holt? Wir können es verstehen. Doch es ist vorgeschrieben (laut § 26a, Straßenverkehrsordnung (StVO)). Dies ist zum Eigenschutz der Mannschaft die im Einsatzfahrzeug ist. Wir wollen Sie damit nicht ärgern. Sie können sich im Bett bequem umdrehen, aber die Feuerwehrleute, die bis vor wenigen Minuten auch noch in ihren Betten lagen, werden vielleicht in den nächsten Stunden keine Gelegenheit mehr dazu haben. Wenn Sie einmal die Hilfe der Feuerwehr brauchen, wollen Sie auch dass wir schnell helfen können, dann ist es Ihnen auch egal ob die Nachbarschaft geweckt wird.

Die Freiwillige Feuerwehr Wien-Breitenlee ist, wie es der Name schon sagt, eine Freiwillige Feuerwehr. Das heißt, unsere Feuerwehr ist nicht ständig besetzt wie die Wiener Berufsfeuerwehr. Im Falle eines Einsatzes müssen die Einsatzkräfte per Funkmeldeempfänger alarmiert werden.

Jede Feuerwehr besitzt sogenannte Funkalarmschleifen, über die sie erreicht werden kann. Diese Schleifen bestehen aus verschieden Tönen unterschiedlicher Höhe, den sogenannten 5-Ton-Folgen. Der Computer sendet diese dann entsprechend den geforderten Feuerwehrkräften über Funk aus. Jeder Feuerwehrmann trägt an seinem Gürtel einen Funkmeldeempfänger, auf dem die entsprechenden 5-Ton-Folgen programmiert sind. Der FME scannt ständig den Funk ab. Erkennt er die auf ihm programmierte Schleife, dann löst er aus. Danach kann der Disponent in der Nachrichtenzentrale seine Alarmdurchsage machen. Die Feuerwehrmänner begeben sich dann schnellstmöglich, aber sicher, zur Feuerwache, ziehen ihre Schutzausrüstung an, besetzen das Fahrzeug und machen sich auf den Weg zur Einsatzstelle.

pager

Hier ein Bild von einem Funkmeldeempfänger (FME)

 

Ein lauer Sommerabend mit einem gemütlichen Grillfest im Garten, köstlich duftende Grillkoteletts und –würste, Steaks und Hendlhaxerl... Für viele gibt es nichts Schöneres. Doch hier lauern oft viele Gefahren und Vorsicht ist angebracht. Jährlich verletzen sich Menschen beim Grillen schwer. Daher sind beim Grillen wichtige
Sicherheitstipps zu beachten. 
grill

Nachdem die Grillbeilagen schon vorbereitet und angerichtet sind und das kühle Bier schon bereit steht, will die richtige Glut oft nicht kommen. Unüberlegterweise greifen dann manche zu Spiritus oder noch schlimmer zu Benzin und wollen damit den Grillvorgang beschleunigen. Die dabei entstehenden Stichflammen können schwere Verbrennungen im Gesicht, am Oberkörper und an den Armen zur Folge haben. Darüber hinaus besteht natürlich Explosionsgefahr. Die Flüssigkeit verdampft durch die glosenden Kohlen zu einem hochexplosiven Dampf-Luft-Gemisch, das sich schnell ausbreitet, bevor es sich entzündet. Zum Grillen ist eben Geduld erforderlich, bis die Asche auf der Holzkohle die ideale Grilltemperatur hat.

Damit beim Grillen ja nichts passiert, hier einige Sicherheitstipps:

  • Sicherer Standplatz: Den Griller immer standsicher aufstellen!

  • Darauf achten, dass der Griller eben und stabil steht. Den heissen Grill nie bewegen oder versetzen!

  • Grill nie unbeaufsichtigt lassen: Oberste Regel ist, dass der Grill nie aus den Augen gelassen werden darf! Vorallem wenn Kinder oder Haustiere in der Nähe sind!
  • Zu den brennbaren Gegenständen (z. B. Gartenmöbel mit Polsterbezügen) muss immer genügend Abstand eingehalten werden. Achtung: Funkenflug gefährdet die Augen!
  • Keine brennbaren Flüssigkeiten: Grillanzünder (z. B. Zündwürfel, Trockenspiritus, Grillpaste) verwenden!
  • Heisse Gegenstände sollen ausschliesslich mit Handschuhen angegriffen werden!
  • Grillbesteck: Beim Grillen sollte unbedingt langstieliges Grillbesteck mit Holz- oder Kunststoffgriffen verwendet werden, damit die Verbrennungsgefahr gemindert wird. Falls es doch zu kleinen Brandwunden kommen sollte, diese unter fliessendes kaltes Wasser halten und steril abdecken!
  • Nach dem Grillen: Restglut mit Wasser löschen und in nicht brennbare geschlossene Behälter (keine Kartons oder Kunststoffbehälter!) geben!
  • Restglut: Weiter verwendbare Restkohle im Griller belassen. Die Luftzufuhr durch Abdecken mit Deckel oder Metallverschluss unterbinden!

 

Quelle: Österreichischer Zivilschutzverband

 

Die Wache der Freiwilligen Feuerwehr Wien Breitenlee wird bis Ende des Jahres 2014 komplett umgebaut. Die Grundmauern des Gebäudes bleiben stehen alles andere wird neu. Es wurde der komplette Boden abgetragen, Innenwände sowie Wasser-Elektro-Heizungs u. Sanitärleitungen ausgebaut, das Dach komplett entfernt. Wir bekommen einen 1 Stock der für Besprechungen, Sitzungen usw. gedacht ist. Im EG bekommen wir neue Sanitärräume, einen größeren Raum zum Umziehen, die Fahrzeughalle wird etwas vergrößert usw.


Hier einige Bilder vom Umbau:

 

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Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierung betrieben wird. Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächendeckende Sirenenwarnung. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundewarnzentrale im Einsatz- und Krisenkoordinationscenter (EKC) des Bundesministeriums für Inneres, von den  Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirksalarmzentralen der Feuerwehr erfolgen. An jedem ersten Samstag im Oktober wird zwischen 12.00 und 13.00 Uhr ein österreichweiter Zivilschutz-  Probealarm durchgeführt. Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen  Einrichtungen des  Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung dadurch mit den Zivilschutzsignalen vertraut  gemacht werden.

Herannahende Gefahr!

Warnung

Ein gleich bleibender Dauerton von 3 Minuten bedeutet „Warnung“. Es besteht zur Zeit noch keine akute Gefährdung. Sie müssen sich aber auf eine herannahende Gefahr einstellen. Schalten Sie  Ihr  Radio- oder Fernsehgerät (ORF) ein, und informieren Sie sich über die weiteren Verhaltensmaßnahmen.

Gefahr!

Gefahr

Ein auf- und abschwellender Heulton von 1 Minute bedeutet „Alarm“. Verlassen Sie die Straße und suchen Sie schützende Räumlichkeiten auf. Informieren Sie sich unbedingt über Radio oder TV, welche Schutzmaßnahmen Sie ergreifen sollen. Die weiteren Verhaltensmaßnahmen werden Ihnen bekannt gegeben werden.

Ende der Gefahr!

Entwarnung

Ein gleich bleibender Dauerton von 1 Minute bedeutet „Entwarnung“. Die Gefahr ist vorbei. Beachten Sie weiterhin die Durchsagen im Radio oder TV, da es vorübergehend bestimmte Einschränkungen im täglichen Lebensablauf geben kann. Da durch diese Signale nicht auf die Art der Gefahr und auf die richtigen Verhaltensmaßnahmen hingewiesen werden kann, müssen nähere Informationen über Radio oder Fernsehen eingeholt werden.

 

Das Signal für den Einsatz der Feuerwehr!

Ist von den Zivilschutzsignalen aufgrund seiner kurzen Tonfolge leicht zu unterscheiden. Mit einem dreimaligen Dauerton von 15 Sekunden werden die Feuerwehrkräfte zu einem Einsatz zusammengezogen. Vom Sirenensignal für einen Feuerwehreinsatz wird allerdings nur bei größeren Bränden und Menschenrettung Gebrauch gemacht.

Feuerwehreinsatz

 

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RETTEN – LÖSCHEN – BERGEN – SCHÜTZEN

24h – 7 Tage die Woche – 365 Tage im Jahr stehen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr für die Bevölkerung bereit.
So wird es erwartet. Dahinter stehen Frauen und Männer, die mit Freude und Engagement in ihrer Freizeit UNENTGELTLICH die Voraussetzungen dafür schaffen.

 

RETTEN Menschen und Tiere werden von uns aus gefährlichen Lagen meist mittels speziellem Gerät gerettet. Dies geschieht auch unter Gefährdung der eigenen Sicherheit.

LÖSCHEN ist unsere wohl bekannteste Aufgabe. Wenn es brennt, greifen wir zum Strahlrohr.

BERGEN geborgen werden von uns zB verunfallte Fahrzeuge oder Gefahrengut.

SCHÜTZEN Brandsicherheitswachen, Brandschutzerziehung oder das Pölzen von einsturzgefährdeten Gebäuden gehört zu unseren Aufgaben wie das Schützen der Umwelt vor      Schadstoffen. 

Du hilfst gerne, kannst dich für die beschriebenen Tätigkeiten begeistern und willst mitmachen?
Dann melde dich bei uns!
Schreib uns eine Email office(at)ff-breitenlee.at oder sprich uns an, wenn du uns siehst – z.B. bei unseren Veranstaltungen.
Da wir eine Freiwillige Feuerwehr sind, ist unsere Wache nicht ständig besetzt.

 

 Voraussetzungen für den Eintritt in die FF Wien-Breitenlee:

- Mindestalter 18 Jahre
- Wohnsitz im Ausrückebereich (in 5 Minuten muss die Wache Breitenlee erreichbar sein)
- Strafregisterauszug (einwandfreier Leumund)
- keine Höhenangst
- Aufnahmegespräch mit dem Kommandanten

kann auch nachgereicht werden:

- Ärztliches Attest
- Sportlicher Eignungstest
- 16 stündiger Erste Hilfe Kurs
- Helferschein („Schwimmkurs“)

 

Für Fragen stehen wir Dir gerne zur Verfügung. 
Wir freuen uns auf Deine Bewerbung.                    office(at)ff-breitenlee.at

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                          Notruf

Was ist Passiert?

Beschreiben Sie das Ereignis so kurz wie möglich aber so genau wie nötig: z.B.: Feuer, bewusstlose Person, Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen, Gefahrgutunfall.

Wo ist es Passiert?

Geben Sie den Ort, an dem die Hilfe benötigt wird, so genau wie möglich an. (Straße, Hausnummer, Ortsteil, ...). Je genauer die Ortsangabe ist, desto schneller finden die Rettungskräfte den Einsatzort.

Wieviel verletzte Persoen?

Beschreiben Sie genau wie viele Verletzte zu versorgen sind und welche Art der Verletzungen vorliegen. Sind Personen eingeklemmt?

Wer meldet das Ereignis?

Nennen Sie bitte Ihren Namen und Ihre Telefonnummer für eventuelle Rückfragen. Bleiben Sie - wenn möglich - in Reichweite des Telefons.

Warten auf Rückfragen?

Beenden Sie Ihren Anruf erst, wenn der Diensthabende der Leitstelle keine weiteren Fragen hat. Ungenaue oder vergessene Angaben können zu erheblichen Zeitverzögerungen der Erstversorgung führen.

 

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Rüstlöschfahrzeug (RLF)

Da unsere Wehr wie eine Gruppenwache der Berufsfeuerwehr Wien ausgestattet ist, befindet sich ein Rüstlöschfahrzeug bei uns im Einsatzdienst. Das Rüstlöschfahrzeug ist sowohl für die Brandbekämpfung als auch für technische Hilfeleistung ausgestattet. Um in Wien auch die Durchfahrt durch die engen Gassen der Innenstadt zu gewährleisten, beträgt die Fahrzeugbreite nur 2,36 m.

RLF9

                RLF10

Ausrüstung:

Das Rüstlöschfahrzeug ist mit folgenden Geräten ausgerüstet:
2.000 l Wassertank
Einbaupumpe Rosenbauer N 30
Löschlanze Fognail
Seilwinde Rotzler, Zugkraft 50kN
Lichtmast mit 4 x 1000 Watt Lichtfluter
Verkehrsleiteinrichtung im Heck
Anhängevorrichtung 120 kN
Eingebauter Drehstromgenerator 11 kVA
Tragbares Hydraulikaggregat Lukas
6 Atemschutzgeräte
Unterwasserpumpen
Hebekissen
Auffangbehälter, 3000 l
Feuerwehrtechnische Ausrüstung

RLF1

RLF5  

RLF3  RLF6

RLF7  RLF8

 Technische Daten: 

Hubraum  6.871 cm³
 Type  Steyr 14 S 26 / 4x4
 Motor  6 Zylinder-4-Takt-Dieselmotor     
 Leistung  191 kW (260PS)
 Kraftübertragung  Permanenter Allradantrieb
 Automatikgetriebe  Allison MD 3060 PR
 Fahrzeuglänge  7,35 m
 Fahrzeugbreite  2,36 m
 Fahrzeughöhe (volle Beladung)  3,25 m
 Eigengewicht  12.360 kg
 Höchstzulässiges Gesamtgewicht  14.500 kg
 Wendekreis  15,7 m
 Radstand  3.600 mm
 Höchstgeschwindigkeit  104 km/h
 Steigleistung  100 Prozent
 Anhängelast  120 kN

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